„Ich habe nichts gemacht.“ gibt es nicht!

Im Ethikunterricht beschäftigten sich die beiden 9. Klassen intensiv mit dem Thema Gewalt. Mithilfe verschiedener Spiele und nachgestellter Szenen, wie beispielsweise der sogenannten „Gewaltleiter“, konnten die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Situationen nachempfinden und sich damit auseinandersetzen, wann Gewalt beginnt und wie unterschiedlich sie wahrgenommen wird.

Dabei wurde deutlich: Gewalt wird von jedem Menschen anders empfunden. Was für den einen vielleicht noch harmlos erscheint, kann für einen anderen bereits verletzend und belastend sein. Jeder Mensch bringt unterschiedliche Erfahrungen mit und hat persönliche Grenzen, die respektiert werden müssen. Deshalb ist es wichtig, die Gefühle anderer ernst zu nehmen und das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen.

Gemeinsam erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler wichtige Leitsätze für ein respektvolles Miteinander:

  • „Das Opfer legt fest, ob Gewalt vorliegt.“
  • „Ich lache andere nicht aus.“
  • „Wir grenzen andere nicht aus.“
  • „Ich habe nichts gemacht.“ gibt es nicht.“

Das Projekt zeigte, wie wichtig es ist, eigene Grenzen und die Grenzen anderer wahrzunehmen, Verantwortung zu übernehmen und sich bewusst für einen respektvollen Umgang miteinander einzusetzen. V.Mader