Christentum und Islam- Interreligiöses Lernen an der Mittelschule Firnhaberau

Am Mittwoch, den 09.07. fand ein gemeinsames Treffen der katholischen Religionsgruppe 7/ 8 und der Ethikgruppe der 7. Jahrgangsstufe statt. Das Treffen begann mit dem Abfragen der unterschiedlichen Erwartungen der Schülerinnen und Schüler für die kommende Stunde, die unter dem Thema Interreligiöses Lernen: Christentum und Islam lernen sich kennen stattfand. Dies wurde mit Hilfe einer digitalen App durchgeführt. Die meisten erhofften sich eine lustige und interessante Stunde mit viel Spaß, bei der man möglichst auch etwas Neues lernen sollte. So wurde zu Beginn unser gemeinsames Wissen zu Islam und Christentum gesammelt und besprochen. Im Anschluss daran durften die Jugendlichen Fragen zu den beiden Religionen stellen und die Experten aus den jeweiligen Gruppen erklärten und gaben Auskunft. So wurde beispielsweise nach der Bedeutung der Stadt Mekka im Islam und der Bedeutung des Kreuzes für die Christen gefragt. Ein Großteil der Schüler beteiligte sich engagiert und motiviert an dem Gespräch. Wichtig war für uns Lehrkräfte aber auch auf die Gemeinsamkeiten dieser beiden großen Weltreligionen einzugehen. Der Glaube an einen Gott und das Bemühen gut nach den Geboten der eigenen Religion zu leben, waren für uns die wichtigsten Gemeinsamkeiten. Den Jugendlichen wurde klar, dass wir viel mehr haben, was uns verbindet, als was uns trennt. Eine wichtige Erkenntnis war auch, dass wir einander kennen müssen, um uns gegenseitig zu verstehen und respektvoll miteinander umgehen zu können, um ein friedliches Miteinander gewährleisten zu können. Zum Abschluss sollten die Schülerinnen und Schüler sagen, was für sie an der heutigen Stunde besonders interessant war. Schlagwörter wie Austausch der Religionen, Respekt haben, Frieden und Gleichbehandlung wurden genannt. Wir Lehrkräfte waren begeistert wie aktiv manche Jugendlichen an der Stunde teilgenommen haben und die eigene Religion anderen näherbringen konnten.

S. Agirdas und S. Deißer